Ein Rechenbeispiel mit den Voreinstellungen
3 Unterkünfte, jede an 100 Nächten im Jahr belegt, zu durchschnittlich 120 € pro Nacht: Das sind 300 Nächte und 36.000 € Übernachtungsumsatz. Kommen davon 60 % über Portale, sind das 21.600 €; bei einer Gebühr von 15 % gehen 3.240 € im Jahr an die Portale.
Kommen künftig 30 % dieser Portalbuchungen direkt zu Ihnen, sparen Sie 972 €. Außerdem entfallen 480 € für Ihre heutige Website oder Software (40 € im Monat). Dem stehen Masaro FeWo mit 876 € im Jahr (netto), die ohne Aufschlag durchgereichte Portal-Verbindung mit 300 € (25 € im Monat) und Kartengebühren von rund 97 € für die neuen Direktbuchungen gegenüber.
Ab dem zweiten Jahr bleiben damit +179 €. Im ersten Jahr kommt die Website-Erstellung und Systemeinrichtung „Start“ für 290 € (netto) dazu; der Saldo liegt dann bei −111 €. Mit diesen Werten trägt sich das System ab dem zweiten Jahr, im ersten noch nicht. Mit jeder weiteren Unterkunft, höherer Belegung oder einem größeren Portalanteil verschiebt sich das Ergebnis deutlich — stellen Sie oben Ihre eigenen Werte ein.
Als Kleinunternehmer (§ 19 UStG) setzen Sie oben das Häkchen: Dann rechnet der Rechner Portalgebühren, Masaro FeWo, Einrichtung und Portal-Verbindung mit 19 % Umsatzsteuer, weil Sie sie nicht als Vorsteuer abziehen können.
Was der Rechner nicht zählt
Nicht eingerechnet ist die feste Kartengebühr von 0,25 € je Zahlung — dafür müsste der Rechner wissen, wie viele Buchungen Sie haben. Die Portal-Verbindung ist mit Ihrem eingestellten Betrag abgezogen; üblich sind typisch 15–30 € im Monat bei 1 bis 3 Unterkünften, abhängig von der Zahl Ihrer Unterkünfte und Portale. Auf der anderen Seite zählt der Rechner nicht, was Sie an Zeit sparen: keine Buchungen, Rechnungen, Meldescheine und Kurtaxe-Listen mehr von Hand.
Woher die Gebührensätze stammen
- Airbnb: Seit dem 22. Juni 2026 zahlen Gastgeber mit Wohnsitz in Deutschland eine einheitliche Servicegebühr von meist 15,5 %, die sie allein tragen; sie gilt für Buchungen nach der Umstellung (Airbnb, „Simplifying service fees“ (öffnet in neuem Tab), Airbnb-Hilfe (öffnet in neuem Tab)).
- FeWo-direkt (Vrbo) berechnet 5 % Provision plus 3 % Transaktionsgebühr. Ist die Unterkunft über eine Verwaltungssoftware angebunden, wie mit Masaro FeWo, nennt FeWo-direkt 5 % Buchungsgebühr ohne Transaktionsgebühr, in einigen Regionen wie Europa möglicherweise 12 bis 15 % (FeWo-direkt-Hilfe (öffnet in neuem Tab)).
- Booking.com: Der Satz steht in Ihrem Vertrag und auf Ihrer Monatsabrechnung — tragen Sie ihn oben ein.
- Kartengebühren: 1,5 % + 0,25 € je Zahlung mit einer Standardkarte aus dem Europäischen Wirtschaftsraum (Stripe (öffnet in neuem Tab)).
- Kleinunternehmer: Ihre Umsätze sind nach § 19 UStG steuerfrei, deshalb ist der Vorsteuerabzug ausgeschlossen (§ 19 UStG (öffnet in neuem Tab), § 15 Abs. 2 UStG (öffnet in neuem Tab)). Umsatzsteuer auf Portalgebühren und auf unsere Rechnungen bleibt damit bei Ihnen; der Rechner schlägt 19 % auf.
Portale bleiben, der Anteil sinkt
Auch mit eigener Website bleiben Airbnb und Co. sinnvoll — für Gäste, die Sie sonst nicht erreichen. Das Ziel ist nicht, die Portale abzuschaffen, sondern dass Stammgäste, Empfehlungen und Gäste aus der Suchmaschine direkt bei Ihnen buchen: auf einer Seite, die so einfach funktioniert wie die des Portals.